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Lobetal in Lübtheen



Lobetal in Lübtheen
Lobetal 5
19249
Lübtheen

Kontakt Allgemein

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038855 / 707 0
Fax:
038855 / 707 66
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Internet:

Allgemeine Informationen

Portrait:

Die Lobetalarbeit in Celle hat ihre Wurzeln in Mecklenburg-Vorpommern. Am Rande der Elbtalauen liegt die so genannte Lindenstadt Lübtheen. 1928 hatte sich dort um die Diakonisse Erna Biedermann eine Schwesternschaft gebildet, die sich um geistig behinderte, aber auch sozial vernachlässigte Kinder sowie betagte Menschen kümmerte. Die Einrichtung, die sich in Anlehnung an eine alttestamentliche Geschichte (2. Chronik 20, 26) Lobetal nannte, betreute bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bereits 150 Heimbewohner. Wie andere diakonische Wirkungsstätten geriet auch Lobetal ins Visier des verbrecherischen Euthanasie Programms der Nationalsozialisten. Trotz aller Bemühungen und Einwände wurden die Häuser im April 1941 aus „wehrtechnischen Gründen", wie es damals hieß, binnen einer Woche zwangsenteignet und geräumt. Von den dort lebenden 53 geistig behinderten Kindern, die in Wehrmachtsbussen abtransportiert wurden, hat man nie wieder etwas gehört.

Ein Teil der Schwesternschaft ging mit einigen betagten Heimbewohnern nach Hetendorf bei Hermannsburg in der Lüneburger Heide. Hetendorf wurde zur neuen Heimat. Am 4. Mait 1947 wurde dort die Lobetalarbeit e. V. als eigenständige Einrichtung gegründet. Die Gründungsurkunde unterschrieben damals 20 Personen, darunter auch fünf Lübtheener Schwestern. Auch die Arbeit in Lübtheen konnte durch Schwester Erna Biedermann fortgesetzt werden. Über die Jahre ist der Kontakt der beiden Einrichtungen nie ganz abgebrochen.

Gemeinsam gründete man eine gemeinnützige gGmbH, die zum 1. Januar 2009 in Kraft trat. Gesellschafter dieser gGmbH sind zu 51 % die Lobetalarbeit in Celle und mit 49 % das Gemeinschaftsdiakonissenmutterhaus in Lübtheen. Im Lübtheener Lobetal gibt es ein Altenpflegeheim mit 80 Plätzen, einen ambulanten Pflegedienst, den derzeit 100 Menschen nutzen, Altersgerechtes Wohnen in 16 eigenen und 14 angemieteten Wohnungen, eine Tagesbetreuung für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz - vielfach Demenzkranke sowie einen eigenen Menübringdienst, der 40 Privatpersonen und einen Kindergarten beliefert.  

 


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